Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026 · Gilt für die Nutzung von Crewlane
1. Geltungsbereich, Anbieter
Diese AGB regeln die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Crewlane“ (nachfolgend „Plattform“) von Sascha Dargel — Werwolf Media, Achbergstr. 21/3, 88410 Bad Wurzach (nachfolgend „Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB; ein Verbrauchergeschäft findet nicht statt.
2. Vertragsschluss, Zahlungsabwicklung
Der Vertrag über kostenpflichtige Pläne kommt über unseren Zahlungsdienstleister Paddle zustande: Vertragspartner für den Kauf ist Paddle als Merchant of Record; Paddle stellt die Rechnung und führt die Umsatzsteuer ab. Für die Nutzung der Plattform gelten ergänzend diese AGB. Der kostenlose Test endet automatisch und geht nicht ungefragt in ein kostenpflichtiges Abo über.
3. Leistungsumfang
Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Plan (Darstellung auf der Preisseite). Der Anbieter stellt die Plattform mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel bereit; angekündigte Wartungsfenster sind ausgenommen. Werbebudgets für Meta-Plattformen (Facebook/Instagram) sind nicht Bestandteil der Leistung und werden vom Kunden direkt an Meta gezahlt.
4. Pflichten des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass von ihm eingestellte Inhalte (Stellenanzeigen, Bilder, Bewerberdaten) rechtmäßig sind und keine Rechte Dritter verletzen. Für Bewerberdaten schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO); das Muster stellt der Anbieter bereit. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln.
5. Laufzeit, Kündigung
Kostenpflichtige Pläne laufen monatlich und verlängern sich automatisch um je einen Monat, sofern nicht zum Ende des Abrechnungszeitraums über die Paddle-Verwaltung gekündigt wird. Bereits gezahlte Zeiträume bleiben bis zum Ende nutzbar. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
6. Daten bei Vertragsende
Nach Vertragsende kann der Kunde innerhalb von 30 Tagen den Export seiner Daten verlangen; danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Bewerberdaten unterliegen unabhängig davon den automatischen Löschfristen der Plattform.
7. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist ausgeschlossen. Der Anbieter schuldet keinen Erfolg der Recruiting-Maßnahmen (insbesondere keine bestimmte Anzahl an Bewerbungen oder Einstellungen).
8. Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn die Änderung dem Kunden zumutbar ist. Änderungen werden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt; widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht wird in der Ankündigung hingewiesen.
9. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist — soweit zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.